Schmackhaftes Polen - kulinarische Tour

Krakau (3) - Zakopane (2) - Zamość (1) - Lublin (1) - Kiermusy (2) - Warschau (1

Polen - das Land, wo sich europäische Handelswege kreuzten - war schon immer ein Schmelztiegel der Kulturen, Religionen und Traditionen. Beide, Siedler und Reisende, brachten neue Zutaten, Rezepte und Geschmäcke mit. Das traditionelle polnische Brot wird von Besuchern aus ganz Europa gelobt. Wir produzieren eine Vielzahl von verschiedenen Sorten Brotes (aus Roggen, Soja, Sonnenblumenkernen, aromatisiert, oder mit Honig und Nüssen), die Fremde sehr zu schätzen wissen.

Die traditionelle polnische Küche verbindet den raffinierten Geschmack der französischen Küche, das von dem Hof des ersten gewählten Königs in Polen - Henri de Valois eingeführt wurde, mit den geheimnisvollen Aromen der litauischen Wälder, dem süßen Duft der jüdischen Küche und dem Geschmack von Steak Tartar - ursprünglich eingeführt von den Reitern des Dschingis Khan, die beim Reiten ein Stück rohes Fleisch unter ihrem Sattel hatten, wodurch dieses extrem zart wurde. Die polnische Küche ist durch Gerichte mit einem gut definierten Geschmack geprägt.

Übereinstimmend mit Kurt Scheller, dem Gründer und Eigentümer der Kurt-Scheller-Akademie in Warschau, gibt es in Polen keine nationale Küche, sondern es gibt viele regionale Unterschiede. Viele polnische Gerichte werden auf unterschiedliche Art und Weise, abhängig von der Region, Geschmack und Phantasie des Küchenchefs und der Verfügbarkeit von frischen Zutaten, serviert. Żurek zum Beispiel: die typischste aller polnischen Suppen basiert auf fermentiertem Roggenmehl, kann aber mit Kartoffeln, hart gekochten Eiern, Kohl, Hüttenkäse, Pilzen, Wurst, Sauerrahm und so weiter serviert werden. Der östliche Teil des Landes ist für Pierogi, Zakopane und die Tatra für Kwaśnica (Sauerkraut-Suppe) und Oscypek (ein Räucherkäse aus Schafsmilch) bekannt.

Polnische Landwirte sind für die Bewahrung traditioneller Methoden des ökologischen Landbaus und der Tierhaltung bekannt, was bedeutet, dass die polnische Produktion weniger angenehm für das Auge, als die Massenproduktion im Westen ist, dafür aber erfreulicher für den Gaumen. Kochen auf polnische Art bedeutet, sein Herz hinein zu kochen. "Hast Du Gäste zu Hause, ist Gott zu Hause" - lautet ein berühmtes polnisches Sprichwort, das heißt, egal ob alter Freund oder Fremder, man wird ihn mit der gleichen Aufmerksamkeit und Gastfreundschaft bewirten und nicht ohne ein üppiges Mahl weglassen.

 

6 tasty poland

TAG 1
- Ankunft in Krakau, Abendessen im Restaurant Wierzynek, wo die erste europäische Friedenskonferenz im Jahre 1364 stattfand. Nach einem herrlichen Fest, ausgerichtet von Nikolaus Wierzynek, führten die festgefahrenen Verhandlungen zu einer friedlichen Lösung. Seit damals empfing Wierzynek mit Zustimmung des Königs Prominente, Würdenträger und Adlige aus vielen Nationen als Gäste. Besondere Begrüßung von dem Küchenchef, gefolgt von volkstümlicher Unterhaltung. Übernachtung in Krakau.

TAG 2
- Stadtführung mit Besichtigung des Wawel-Schlosses und der Kathedrale. Leichtes Mittagessen in einem lokalen Restaurant, das auf alle Arten von Pfannkuchen spezialisiert ist, die kalt und heiß, knusprig und mit verschiedenen Füllungen serviert werden. Freier Nachmittag. Abendessen im Restaurant "Nowina" in Głogczów, 10 km von Krakau entfernt, mit Verkostung des polnischen Honig-Wodkas in mehreren Mischungen. Unser Treffpunkt zum Abendessen liegt im schönen alten Herrenhaus der Familie Nowina-Konopka. Acht Gästebücher voller Lob und Komplimente sind ein Indiz für die hohe Qualität. Das Restaurant serviert traditionelle polnische Speisen, zubereitet nach alten Familienrezepten mit natürlichen Zutaten vom eigenen Bauernhof. Übernachtung in Krakau.

TAG 3
- Morgens Ausflug zum Salzbergwerk Wieliczka. Am Mittag - Vorstellung der schlesischen Küche - zubereitet für hart arbeitende Bergleute, mit reichlich schmackhaften Kartoffelklößen, köstlichen Soßen und delikaten Suppen. Optional Besuch des ehemaligen Nazi-Konzentrationslagers in Auschwitz-Birkenau. Abendlicher Spaziergang durch den jüdischen Stadtteil Kazimierz. Abendessen mit jüdischer Musik in dem regionalen jüdischen Restaurant "Alef". Begrüßung von dem Küchenchef, der die Wurzeln der sephardischen Küche (Küche der Juden und ihrer Nachfahren, die bis zu ihrer Vertreibung 1492 und 1531 in Portugal und Spanien (Andalusien) lebten und sich danach zum größten Teil in Nordafrika und dem östlichen Mittelmeerraum ansiedelten) und aschkenasischen Küche (Küche der West- und Ostjuden, die eine gemeinsame religiöse Tradition und Kultur verbindet) in Polen vorstellt und die bekanntesten Spezialitäten des Hauses anbietet. Übernachtung in Krakau.

TAG 4
- Fahrt nach Zakopane, unterwegs Besuch und Bierverkostung in der berühmten Brauerei Żywiec. Mittagessen im Restaurant "Siwy Dym" in Rabka mit mehreren Sorten polnischer Knödel (Pierogi) mit verschiedenen Füllungen. Spaziergang durch Zakopane. Abendessen im Restaurant "Bąkowo Zohylina" mit volkstümlicher Unterhaltung und lokalen Spezialitäten wie: Moskol (Kartoffel-Pfannkuchen), Kwaśnica (lokale Sauerkrautsuppe), Kociołek Świniobicie (eine Auswahl an Schweinefleisch) und lokalem Wodka. Übernachtung in Zakopane.

TAG 5
- Besuch des hölzernen Dorfes Chochołów, Kutschenfahrt zum Morskie Oko - einem atemberaubenden Bergsee. Besuch in einem Berggasthof, wo Schafskäse geräuchert wird, BBQ mit dem berühmten "Oscypek"-Käse und Lammfleisch. Übernachtung in Zakopane.

TAG 6
- Fahrt nach Zamość. Unterwegs Mittagessen im Schlossrestaurant der Burg Baranów Sandomierski. Abendessen auf einem Bauernhof aus dem 19. Jahrhundert in Guciów in der Nähe von Zamość. Verkosten von regionalen Speisen, Likören und Zwierzyniec, dem regionalen Bier. Vorführung der traditionellen Art, Butter zu machen und Brot zu backen. Übernachtung in Zamość.

TAG 7
- Kurze Besichtigung von Zamość, das als Perle der Renaissance bekannt ist. Fahrt nach Lublin. Mittagessen in einem lokalen Restaurant, empfohlen von der in Lublin entstandenen "Akademie des Guten Geschmackes"; gegründet, um lokale Spezialitäten und traditionelle Rezepte zu erhalten, zu fördern und zu verbreiten. Kurzer Rundgang durch Lublin. Abendessen in einem anderen von der "Akademie des Guten Geschmacks" favorisierten Restaurant. Übernachtung in Lublin.

TAG 8
- Fahrt nach Kiermusy über Białowieża, einem beliebten Jagdgebiet der litauischen Fürsten, polnischen Könige und russischen Zaren. Kleines Mittagessen in Dwór Sopliców in Białowieża mit lokalen Wildgerichten. Weiter zum Herrenhaus Kiermusy auf der Wiese, das die traditionelle Küche Podlachiens serviert, mit im Ofen gebackenem Brot und Likören des Hauses. Abendessen. Spezialitäten wie "Kindziuk", die ostpolnischen Schweinefleischwürstchen, und "Sękacz", der wahrscheinlich einzige Kuchen der Welt, dessen Teig aus 40 Eiern besteht und der am Spieß zubereitet wird. Übernachtung in Kiermusy.

TAG 9
- Morgens Abfahrt nach Warschau mit einer Rundfahrt zu den Stätten, die mit den Tartaren im Zusammenhang stehen, und Treffen mit ein paar lokalen Künstlern. Mittagessen im "Tartar Yourt", einem Tartarengasthof in Kruszyniany mit authentischen Spezialitäten der Tartaren: Pierekaczewnik, Trybuszoki, Kibiny, Pieremiacze, Cebulniki und Samsa, die von Generationen von Tartaren-Müttern seit Jahrhunderten in diesem Land zubereitet wurden. Heute werden diese Gerichte in der Regel nur noch in lokalen heimischen Tartaren-Haushalten serviert. Weiterfahrt nach Warschau. Abendessen in einem lokalen Restaurant in der Altstadt. Übernachtung in Warschau.

TAG 10
- Panorama-Führung durch Warschau. Besichtigung und Mittagessen in der berühmten Kurt-Scheller-Koch-Akademie, wo der Gründer und Besitzer - der in der Schweiz geborene Kurt Scheller - seine Koch-Philosophie beibringt. Seine Rezepte sind Beispiele der modernen polnischen Küche, das Ergebnis seiner Kreativität in der Küche. Freizeit zum Einkaufen (polnischer Markt, wo die besten natürlichen Zutaten für die polnische Küche verkauft werden und sich ein Laden mit Bunzlauer Geschirr, dem traditionell bemalten polnischen Kochgeschirr, befindet). Chopin-Klavierabend in einem der historischen Gebäude im Königlichen Łazienki-Park. Königliches Abendessen in der Alten Orangerie - jetzt "Belvedere", einem der besten Restaurants in der Stadt. Verkosten von königlichen Spezialitäten, die den alten, im 18. Jahrhundert erfundenen Rezepten, die der Küchenchef für den letzten polnischen König - Stanisław August Poniatowski - gekocht hat, entsprechen. Souvenirs für die Teilnehmer: eine Reihe polnischer aromatisierter Wodkas, ein Kochbuch und eine Reihe von Zutaten, um die traditionelle polnische Suppe - Żurek - zuzubereiten.

TAG 11
- Abfahrt.

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