Krakow und Umgebung

Krakau ist eine Stadt mit eigener Identität und multikulturellem Erbe; die Stadt ist mit dem verstorbenen Papst Johannes Paul II. verbunden. In Krakau findet aber auch das wohl größte und sicherlich lauteste jüdische Musikfestival Mitteleuropas statt! Darüber hinaus macht die große Anzahl der Studenten Krakau das ganze Jahr über zu einer lebendigen Stadt.

  • Altstadt

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Wir beginnen am Marktplatz, einem der größten Marktplätze Europas, der an die Macht und den Reichtum des mittelalterlichen Krakau, der polnischen Hauptstadt in jener Zeit, erinnert. Die Tuchhallen aus dem 13. Jahrhundert wurden im Renaissance-Stil umgebaut und beherbergen in der ersten Etage die größte Sammlung polnischer Malerei und in den Arkaden des Erdgeschosses Stände mit bunten Kunsthandwerk.

Die St.-Marien-Kirche aus dem Jahr 1221 bietet den kostbaren Witt-Stwosz-Altar aus dem 15. Jahrhundert. Das Collegium Maius mit seinen gotischen Arkaden war einst die Heimat der Jagiellonen-Universität, Mitteleuropas zweitälteste Universität nach der Universität Prag. Die Sammlung des Czartoryski-Museums enthält die beiden wertvollsten Gemälde in Polen: "Die Dame mit dem Hermelin" von Leonardo da Vinci und "Der barmherzige Samariter" von Rembrandt van Rijn.

 

  • Wawel-Kathedrale und Schloss

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Wawel ist der Stolz von Krakau und das Herz der Nation, denn es ist die letzte Ruhestätte der Könige und Wortschmiede. Das gotische Königsschloss stammt aus dem 10. Jahrhundert und wurde im 16. Jahrhundert im Renaissance-Stil umgebaut. Die prächtig ausgestatteten Innenräume enthalten zahlreiche Gemälde sowie die Wawel-Kollektion von Wandteppichen, in Auftrag gegeben in Flandern. Die gotische Königliche Kathedrale mit seinen zahlreichen Krypten enthält Elemente der ursprünglichen romanischen Kathedrale aus dem 11. Jahrhunderts. Am Fluss, am Fuße des Hügels befindet sich der Legende nach die Höhle eines Drachen, der die Krakauer erschreckte, bis er von einem jungen Schuhmacher überlistet wurde.

 

  • Kazimierz - Jüdischer historischer Bezirk

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Im 15. Jahrhundert begann sich die Jüdische Gemeinde von Krakau im Bezirk Kazimierz zu konzentrieren und bildete ein einzigartiges kommerzielles, religiöses und kulturelles Zentrum, in dem alles anders war, als außerhalb des Bezirkes: Sprache, Religion, Kleidung, Musik und Küche. Aber die polnischen Könige und Bürger waren immer offen an Fremde und ihre Kultur; deshalb blühte der Bezirk Kazimierz. Die nationalsozialistische Vernichtung blies diese kleine jüdische Welt hinweg. Die Nachkriegs-Regierung vernachlässigte die jüdische Kultur und einige Jahre verkam das Viertel sogar zum Slum.
Inzwischen restauriert und versehen mit traditionellen jüdischen Sinnbildern, zieht es die Besucher mit seinem unwiderstehlichen Charme wieder an. Besuchen Sie die vielen Synagogen, darunter die Alte Synagoge aus dem 15. Jahrhundert, die älteste in Polen, und die Remuh-Synagoge, gegründet im 16. Jahrhundert mit dem am besten erhaltenen jüdischen Renaissance-Friedhof in Polen. Nehmen Sie sich Zeit, um Kaffee, Wein und ein koscheres Gericht in einem lokalen Restaurant zu genießen.

Einige Teile von Kazimierz werden denjenigen vertraut sein, die den Film "Schindlers Liste" gesehen haben, der hier an Originalschauplätzen gedreht wurde. Die Tour beinhaltet eine Fahrt in die Vergangenheit der Nazi-Arbeitslager in Płaszów und Schindlers Emaillefabriken.

 

  • Salzbergwerk Wieliczka

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Eine Tour durch die Minen mit ihren schönen, aus Salz geformten Kapellen (die St.-Kinga-Kapelle ist dabei die schönste), kristallähnlichen Grotten und unterirdischen Seen. All das in einer durchschnittlichen Tiefe von 130 m unter der Erde.

 

  • Auschwitz-Birkenau

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Eine düstere Erinnerung an den NS-Terror und den Holocaust. Auschwitz, errichtet am Rande der polnischen Stadt Oświęcim - jetzt das Museum für Martyrium - besteht aus Backsteinkasernen mit schockierenden Belegen von Tonnen Haare, Schuhe, Brillen und anderen den Opfern entrissenen Habseligkeiten, während in der Nähe von Birkenau Hektars von hölzernen Baracken und Gaskammern stehen. Auf Anfrage kann man sich einen Dokumentarfilm, der kurz nach der Befreiung des Lagers gedreht wurde, in Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Russisch oder Hebräisch ansehen. 

 

  • Zakopane – Tatra-Gebirge

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Eine zweistündige Autofahrt bringt Sie in eine völlig andere Welt. Je weiter südlich Sie kommen, desto bergiger wird die Landschaft, bis Sie nach Zakopane kommen, das 1000 m über dem Meeresspiegel liegt und umgeben von den Bergen der Tatra ist. Eine Fahrt mit der Seilbahn auf den Berg Gubałowka bietet einen schönen Blick auf die polnische und slowakische Tatra.

Dem Spaziergang entlang der belebten Krupówki-Straße folgt ein Besuch in einer kleinen Kirche in Jaszczurówka. Wanderern empfehlen wir einen Spaziergang in den Hügeln. Dann ist Zeit zum Einkaufen - freundliche Straßenhändler bieten Ihnen ihre regionalen Waren, wie Lammfellhauben Pullover, Spazierstöcke und Holzfiguren zu unglaublich niedrigen Preisen an. Danach Essen in einem Restaurant mit lokalen Spezialitäten in der Begleitung einer Volksmusikgruppe.

 

  • Czestochowa – Schrein der Schwarzen Madonna

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Tschenstochau / Częstochowa ist eines der wichtigsten Heiligtümer in der christlichen Welt und wird oft als die religiöse Hauptstadt von Polen bezeichnet. Millionen von Pilgern, darunter über 100.000 Ausländer, kommen jedes Jahr hierher, um am wundertätigen Schrein der Schwarzen Madonna zu beten.

Historiker datieren das berühmte Gemälde in das 14. Jahrhundert zurück. Das Gemälde ist mit kostbarer Dekoration, die die königlichen Kleider der Jungfrau Maria und ihres Kind bilden, bedeckt. Nur ihr geheimnisvolles, dunkles Gesicht mit zwei Narben auf ihrer Wange ist zu sehen. Eine Reise nach Jasna Góra kann kombiniert werden mit einer Fahrt entlang der "Burgen-, Höhlen- und Königs-Route".

 

  • Pieskowa Skala

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40 Minuten Fahrt durch das charmvolle Tal des Flusses Prądnik im Nationalpark Ojców mit seinen Kalksteinhügeln und schön geformten Felsen und Höhlen. Der Legende nach versteckte sich der polnische König Władysław der Kurze bei seiner Flucht vor der Armee des böhmischen König Wenzel II. in einer der Höhlen.
Besuch des Renaissance-Schlosses in Pieskowa Skała, bekannt als das schönste Ritterschloss in Polen. Autofahrt zurück nach Krakau entlang der "Adlernestroute" - eine Kette von Festungen aus dem 14. Jahrhunderts(jetzt in Ruinen), gegründet von Kazimierz dem Großen zum Schutz der schlesischen Handelswege.
Saison für diese Sehenswürdigkeiten ist Mai bis Ende September. Empfohlene Route: Burgruine Ojców - die Dunkle Höhle - Schloss Pieskowa Skała - Wüste Błędowska - Schloss Ogrodzieniec - Łokietka-Höhle. Die Dunkle Höhle wird bei Kerzenlicht besichtigt, während Łokietka elektrisches Licht hat.

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