Radwanderungen

Radwandertouren werden immer beliebter. Polen bietet eine Fülle von Highlights für Radwanderer. Die meisten Nationalparks verfügen über außergewöhnlich schöne Radwege durch Gebiete mit natürlicher Schönheit und mit bezaubernden Aussichten. Einer der Radwege führt entlang der Ostseeküste durch den Słowiński-Nationalpark, auf dem Sie von einem Leuchtturm aus einen spektakulären Ausblick auf Dünen und Meer genießen können . Im Wigierski-Nationalpark beträgt das Netz der Wanderwege rund um den Wigry See und in dem Herzen des Piska-Urwald 145 Kilometer. Es gibt auch sportorientierte Radwanderwege, aber sie erfordern neben einem zuverlässigen Bergefahrrad auch eine gute Ausbildung und Erfahrung. Aber riskant oder gefährlich sind diese Wege nicht. Noch nicht so erfahrene Radfahrer können ihre Fahrräder auf den steilen Abfahrten der Kiesstraßen schieben, statt zu fahren.
Im Anschluss finden Sie zwei Beispiele für Touren durch jeweils unterschiedliches Gelände. Die Region Masuren, auch bekannt als "Land der tausend Seen", ist eine hervorragende Wahl für Tiefland-Radwanderungen. Lesen Sie mehr dazu in "Polen nach Regionen" im Katalog. Das Gelände im Krakauer-Tschenstochauer Jura ist hügelig und eher eine Herausforderung.

2 biking tours

Fahrrad-Tour in den Masuren

TAG 1
- Ankunft in Warschau. Kurze Stadtorientierung. Abendessen und Übernachtung in Warschau.

TAG 2
- Panorama-Stadtrundfahrt einschließlich Königsweg mit Altstadt, Allee Ujazdowskie, Łazienki-Park und Palast. Zeit für das Mittagessen. Abfahrt mit dem Bus in die Region Masuren. Abendessen und Übernachtung in Giżycko.

TAG 3
- Route: rund um den Niegocin-See (40 km); eine Radtour durch eine malerische Landschaft. Zwischenhalt in Rydzewo für Mittagessen und Erholung am Seeufer. Weiterfahrt. Abendessen und Übernachtung in Giżycko.

TAG 4
- Route: Giżycko - Kętrzyn (60 km). Zwischenstopp in Sztynort, einem Yachthafen mit einem von 400 Jahre alten Eichen umgebenen Palast, dem ehemaligen Sitz der Familie Lehndorff. Fahrt nach Gierłoż zum Besuch von "Wolfsschanze", Hitlers Hauptquartier. Abendessen und Übernachtung in Kętrzyn.

TAG 5
- Route: Kętrzyn - Mrągowo (45 km). Zwischenstopp in Św. Lipka, zum Besuch der schönsten barocken Basilika Nord-Polens und um ein Orgelkonzert zu hören. Radtour durch eine malerische masurische Landschaft nach Mrągowo. Abendessen und Übernachtung.

TAG 6
- Route: Masurischer Landschaftspark (40 km). Zwischenstopp in Piersławk. Abendessen und Übernachtung in Krutyń.

TAG 7
- Padelbootsfahrt: Krutyń - Ukta (12 km). Gemütliche Kanutour auf den ruhigen Gewässern eines der schönsten Flüsse Polens, Krutynia, durch das Naturreservat Krutynia. Abendessen und Übernachtung in Krutyń

TAG 8
- Route: Krutyń - Mikołajki (50 km). Radtour durch den Piska-Urwald. Zwischenhalt in Wojnowo, einem beeindruckenden Kloster aus dem 19. Jahrhundert. Radtour entlang des Bełdany-Sees, unterwegs Stopp zum Mittagessen in Ruciane Nida, einem etablierten Yachthafen. Schiffsrundfahrt auf dem Bełdany-See nach Mikolajki. Freie Zeit zum Essen und Einkaufen in Mikolajki. Übernachtung.

TAG 9
- Kreuzfahrt auf den Masurschen Seen und Kanälen: Mikołajki - Giżycko (15 km). Am Nachmittag Zeit für einen Besuch der Festung Boyen in Giżycko. Abendessen und Übernachtung in Giżycko.

TAG 10
- Abfahrt nach Warschau. Transfer zum Flughafen. Abreise.


Radfahren durch die Adlernest-Berge

Der Gebirgszug des Krakauer-Tschenstochauer Jura zwischen Krakau und Schlesien bietet mit einer Fläche von 2615 km2 einige der interessantesten Radwege des Landes. Die Gegend ist für seine Kalksteinfelsen in Form von "Fingern" , ähnlich denen in den Tälern Arizonas, berühmt. Die höchsten sind von Ruinen mittelalterlicher Burgen, Adlernester genannt, gekrönt. Außerdem ist der Jura hinsichtlich der Pflanzenwelt eine der bedeutendsten Regionen Polens. Die Tierwelt ist ebenso reich und vielfältig. Zahlreiche Höhlen werden von Fledermäusen bevölkert. In der Nähe befindet sich die Błędowska-Wüste; mit einer Fläche von ca. 30 km2 ist auch sie beachtenswert. Der Radweg ist im Bezug auf Schwierigkeitsgrad und Landschaft sehr unterschiedlich. Es geht durch Wälder, Wiesen und an Straßen entlang. Es könnte sein, dass Sie an einigen Stellen Ihr Rad über die Felsen tragen müssen.
Sie können Ihr eigenes Fahrrad mitbringen oder auch eins von uns mieten. Zwar können Sie die Route ohne Begleitung fahren, viele waren aber froh, einen Reiseführer gewählt zu haben.

TAG 1
- Ankunft in Krakau und Transfer nach Częstochowa. Besuch des Schreins der Schwarzen Madonna und Vorbereitung auf die Radwanderung entlang der Jura-Adlernest-Route. Übernachtung in Częstochowa.

TAG 2
- Częstochowa - Złoty Potok (35 km). Am Morgen Abfahrt nach Złoty Potok. Interessante Stellen auf dem Weg: Towarne-Hügel - schöne Hügel mit felsigen Abschnitten und Höhlen, wo Archäologen Besiedlungsspuren gefunden haben. Die Gipfel der Towarne-Hügel bieten einen schönen Blick auf die Ruinen der mittelalterlichen Burg Allenstein. Weiter zu den Sokole-Hügeln, wo es auf dem Gebiet des Częstochowa-Hochnaturschutzgebiets mehrere Höhlen und Grotten mit Fledermauskolonien gibt - aber niemand sagt, dass Sie hinein gehen müssen! Zrębice: Die Holzkirche aus dem 16. Jahrhundert und Holz-Architektur aus dem 19. Jahrhundert geben der Stadt ein ungewöhnliches Aussehen. Übernachtung in Złoty Potok.

TAG 3
- Złoty Potok - Podlesice (35 km): Morgens Besuch der Paläste und Parkanlagen von Złoty Potok: der Krasiński-Palast, heute ein Museum, sowie der Raczyński-Palast, heute Sitz der Verwaltung des Landschaftparkes. Nehmen Sie sich Zeit für einen Bummel durch die herrlichen Palastanlagen mit ihren vielen seltenen Pflanzenarten, gelegen neben dem Irydion-Weiher, der vom Fluss Wiercica gespeist wird. Interessante Stellen: das Flusstal des Wiercica ist ein bezauberndes Tal in einer wunderschönen natürlichen Umgebung. Sehenswert ist auch das Twardowski-Tor, ein Fels, der wie ein geschnitzter Bogen aussieht. Der polnische romantische Dichter Zygmunt Krasinski wurde durch diese Gegend inspiriert und gab dem Tor und vielen anderen Stellen im Park ihre Namen. Die Forellenfarm Raczyński war die erste und größte in Europa, als sie in der Mitte des 19. Jahrhunderts gegründet wurde. Das Ostrężniker Naturschutzgebiet - in dem Reservat liegen die Ruinen einer gotischen Burg, erbaut im 17. Jahrhundert im Auftrag von Kazimierz dem Großen sowie die 90 m lange Höhle Ostrężnicka. Schloss Mirów (14. und 15. Jahrhundert) war nicht so prächtig wie die Schlösser in Ogrodzieniec oder Allenstein, aber die Ruinen der Burg, die im 17. Jahrhundert zusammen mit der benachbarten Burg Bobolice von den Schweden während ihres Feldzuges zerstört wurde, sind sehr malerisch. Diese und andere Burgen in der Region des Juras formten einen Teil der Verteidigungsanlagen an der Grenze zwischen Malopolska und den schlesischen Herzogtümern. Der Legende nach waren die Schlösser Mirów und Bobolice durch einen Tunnel verbunden. Nach Ankunft in Zborów Gipfel Stadtbesichtigung und Abendessen am Lagerfeuer mit Fackeln. Übernachtung in Podlesice.

TAG 4
- Podlesice - Ogrodzieniec (35 km). Interessante Stellen: Schloss Morsko, auch Bąkowiec genannt: ein Haus, das im Jahre 1927 auf den Felsen neben dem vorhandenen Ruinen einer Burg erbaut wurde. Auf dem Weg von Morsko nach Żerkowice: ungewöhnliche Felsformationen flankieren den Weg zu unserem Ziel: die Burg Ogrodzieniec, die größte Burg in der Region Jura. Übernachtung in Ogrodzieniec.

TAG 5
- Ogrodzieniec - Klucze (45 km) Morgens Besuch der monumentalen Ruinen der Burg Ogrodzieniec. Die Burg wurde vom polnischen König Kasimir dem Großen erbaut und im 16. Jahrhundert in ein prächtiges Renaissance-Schloss umgebaut, brannte aber nur ein oder zwei Jahrzehnte später während der schwedischen Invasion bis auf die Grundmauern nieder und erlangte nie wieder seinen früheren Glanz. Heute ist sie eine der größten Ruinen ihrer Art in Europa. Übernachtung in Klucze. TAG 6 - Klucze - Ojców (40 km) Fahrt zur Błędowska-Wüste - der beste Ort, diese einzigartige touristische Attraktion voll zu überblicken, ist von den Jałowce-Hügeln herab. Die Wüste Błędowska ist 9 km lang und 2-5 km breit und die einige Wüste Polens. Zwischen 1970 und 1980 wurde das Gebiet als Truppenübungsplatz genutzt, belegt durch einige der verlassenen Baracken am Hügel. Klucze - Jaroszowiec: - eine wunderbare Teilstrecke mit Wäldern und felsigen Hügeln. Entlang des Flusstales des Prądniks, welches zum Schloss Pieskowa Skała führt, kann man die Ruinen der Burg Rabsztyn sehen. Auf dem Weg dorthin passieren wir Sułoszowa, die 8 km lang und eine der längsten und schmalsten Städte in Polen ist. Beim Radfahren durch den Ojców-Nationalpark kommt das Schloss selbst in den Blick. Pieskowa Skala wurde wie Ogrodzieniec von Kasimir dem Großen gebaut und später im Renaissance-Stil umgebaut, aber zum Glück teilte Pieskowa Skala in den Händen der schwedischen Invasoren im 16. Jahrhundert nicht das Schicksal des Schlosses Ogrodzieniec. Matodocks - eine ausgezeichnete Gelegenheit zum Fotografieren, Felsenfinger-Formationen im Hintergrund. Weiter ins Herz des Ojcowski-Nationalparks - Ojców. Lagerfeuer und Übernachtung.

TAG 7
- Besuch von Ojców und Umgebung, insbesondere der Krakauer Täler, der schönsten im Ojców-Reservat. Im Sąspówska-Tal gibt es eine Fledermaushöhle, die Heimat vieler unserer fliegenden pelzigen Freunde. Wir passieren den Wasserfall Szum und eine farbreich bezeichnete Felsformation, genannt "Elefantenhintern". Weiterfahrt nach Wierzchowie, einem kleinen Dorf, bekannt vor allem für die naheliegende Wierzchowska-Höhle, die größte Höhle in der Jura-Region, die man besichtigen kann. Der Rest der Strecke ist eine gemächliche Abfahrt über hinunter windende Straßen und durch das so genannte Krakauer Tor, welches zum Stadtzentrum von Ojców führt, wo wir übernachten.

TAG 8
- Ojców - Krakau (25 km). Abfahrt nach Krakau. Vormittags Besichtigung der Łokietka Höhle, der berühmten Höhle im Park auf dem Chełmowa-Hügel. Weiterfahrt zum Prądnik-Tal in die Stadt Korzkiew, die eine kleine Burg hat. Übernachtung in Krakau.

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